Autor: Hendrik Petersen

So richtig hatte damit niemand von uns gerechnet, wenn man bedenkt, dass wir gerade das potentiell größte Konzert beschlossen hatten, das wir je selbst geplant, vorbereitet und ausgerichtet haben. Alle waren sich zwar irgendwie einig, dass das alles schon irgendwie wird, aber ein Rest Unsicherheit war definitiv da.


Und dann das: Einen knappen Monat vorher sind alle Karten weg. Restlos. Und es hätten vermutlich noch deutlich mehr werden können, wenn man die zahllosen Anfragen und Ticketgesuche betrachtet. 400(!) Verrückte, die sich aktiv dazu entschieden haben uns einen Samstag Abend zu opfern, aus halb Deutschland in die Provinz zu fahren und dann so extrem durchzudrehen. Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen!! In diesem Sinne: DANKE, ihr seid so positiv bekloppt!! ❤️

MfG, DMF.

Foto: Fynn Freund

Das Heimspiel am 09.03.2019 ist restlos ausverkauft. Wie die Wahnsinnigen habt ihr euch auf die Tickets gestürzt, sodass wir leider keine Karten mehr an der Abendkasse anbieten können.

Wir freuen uns massiv auf dieses Fest und versprechen euch einige Highlights!

Drei Meter Feldweg spielen am 26.01.2019 in der Fabrik in Hamburg und supporten dort die  Reggae-und Skapunk-Band Jaya The Cat aus den Vereinigten Staaten.

Einlass ist um 20 Uhr, die Show beginnt um 20:30 Uhr. Tickets gibt es für etwa 20 Euro noch in der Fabrik, an allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

Entstaubt eure Cheerleader-Outfits und trainiert die Sprechchöre! Drei Meter Feldweg feiern mit euch ihr bisher größtes, eigenes Konzert bei ihrem Heimspiel in Salzhausen.

 

Macht euch bereit für eine Festivität, die ihresgleichen suchen wird. Wir haben noch einige Überraschungen geplant, die wir nach und nach an dieser Stelle verkünden werden.

 

Zur Feier des Tages konnten wir einen, noch geheimen, aber dafür umso fantastischeren Special Guest für dieses Freundschaftsspiel der Extraklasse gewinnen.

 

Derweil stellen wir schon mal die isotonischen Erfrischungsgetränke kalt und bonern das Tanzparkett.

 

Abgerundet wird das Ganze von einer feucht-fröhlichen Aftershowparty.

 

Einlass: 19:00
Kick Off: 20:00
+ Aftershowparty

 

Schicke Hardtickets könnt ihr ab sofort für 10,00 € zzgl. VVK-Gebühren bei uns im Shop vorbestellen: https://bit.ly/2FkQQMB

Die Tickets werden rechtzeitig vor Weihnachten versandt.

 

Wer nicht so lange warten will, kann ab sofort über Eventim.de und an allen üblichen VVK-Stellen Tickets kaufen: https://bit.ly/2T3grMR

Am 27.10.2018 spielen wir die einzige Hamburg-Clubshow in 2018. Was könnte da besser geeignet sein als der wunderbare Menschenzoo.

Mit dabei sind „Massephase“ aus Hamburg. Im letzten Jahr haben sie die schöne Hansestadt beim Deutschland-Finale des Emergenza Contests vertreten, im Oktober reißen wir dann gemeinsam den Kiez ab!

Tickets gibt es ab sofort im Shop!

Unser aktuelles Studioalbum mit dem Namen „HYPERMAXX 4000“ ist ab sofort im Handel erhältlich.

 

Kaufen kann man das gute Gerät in allen gängigen Onlinestores wie iTunes und Amazon, oder als klassischen CD-Tonträger bei uns im Shop sowie auf Konzerten.

Auch per Streaming bei Spotify und Co. erhältlich.

Es wird wieder laut im Hause Feldweg!

 

Auch 2018 wollen wir es nicht versäumen, euch eine gehörige Portion unseres "Hypermaxx 4000" um die Ohren zu hauen.

 

Wir spielen in diesem Jahr überwiegend auf Festivals, aber haben auch einige ausgewählte Clubshows für euch vorbereitet.

 

Die Termine findet ihr wie üblich mit genauen Informationen HIER.

 

MfG, DMF.

Es ist gar nicht lange her, da war noch Winter. Dann kam nach einem etwa dreitägigen Frühling der sogenannte "Sommer", der laut Wikipedia in unserer Klimazone die wärmste Jahreszeit ist. Bei Wikipedia steht aber allerlei Quatsch, wie man weiß, und so sind wir uns auch bei dieser Definition nicht ganz sicher, ob sich nicht der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Bisher gab es in diesem Sommer exakt zwei Stunden am 04. August warmes Wetter.

 

Jedenfalls ist der Festivalsommer schon fast wieder vorbei und wir haben nichts davon mitbekommen. Das ist für uns aber kein Problem, denken wir uns und wollen heute mal mit dem schönen Bandbus nach Schwanewede zotteln. Man hat uns auf das "Rock den Deich"-Festival eingeladen. Selbstverständlich haben wir vorher nicht geprobt (unser Geheimrezept für perfekte Auftritte), sodass wir das kurzfristig mittags nachholen, bevor wir den ganzen Krempel in den Monsterbus einräumen.
Heute darf Finn fahren. Wir finden zwar, dass er das mit seinen jungen Jahren schon ganz gut macht, aber Bennet bietet ohne einen bestimmten Grund eine Ausweichmöglichkeit an, in seinem Auto mitzufahren. Niemand will im Bus mitfahren. Es wird gelost.

 

 

Mitten auf der Autobahn kocht die Laune bei Petrus mal wieder ins Unermessliche, wie wir es ja in diesem Jahr schon gewohnt sind. Er zieht alle Register und prüft kurzerhand direkt über uns, wieviel Wasser er gleichzeitig aus dem Himmel auf die Erde schmeißen kann. Nach dem Superwetter in Kiel kommt langsam der Verdacht auf, dass wir es uns in irgendeiner Form mit ihm verscherzt haben.

Alles halb so schlimm: In Schwanewede scheint die Sonne und auf dem Platz vor der Bühne stehen gut und gerne 1000 Leute und lassen kühle Biere die Kehle runtergluckern. Das wollen wir auch! Nachdem die Backstagepässe abgeholt sind und wir uns ebenfalls dem Zapfhahn widmen möchten, beginnen unsere Augen zu leuchten. Kein Wort von Getränkemarken! Wir dürfen mehr als nur zwei Getränke trinken. Wir werden wie Menschen behandelt!

 

 

Der verfressene Teil der Band widmet sich jetzt dem umfangreichen Buffet, der Rest schaut sich schon mal ein paar Bands an. Außerdem steht ein Interview für den Facebookkanal an und auch der Weserkurier schaut vorbei und stellt intime Fragen.
Im Backstage laufen auffällig viele Feuerwehrleute rum. Wir fragen uns, ob die hier etwa Rammstein als geheimen Headliner gebucht haben oder ob die Feuerwehr nur Spaß daran hat, in ihren dicken Uniformen herumzulaufen. Als ob die gewusst haben, was wir heute planen, har, har, har!

 

 

Gegen 21 Uhr müssen wir uns vom Buffet lösen und rollen uns langsam auf die Bühne. Die Besuchermasse ist noch mal auf das Doppelte angewachsen und die Allermeisten scheinen sich sogar für uns zu interessieren! Na dann los!
Wir spielen eine Stunde und haben heute ganz besonders viel Spaß! Philip verliert nicht so oft seine Sticks, Finn zeigt seinen nackten Arsch und dann haben wir auch noch vom Rock im Moor vorletzte Woche ein paar Wasserbälle überbehalten, die wir übermütig ins Publikum pfeffern. Die Leute vor der Bühne feiern gut mit und sehen über unsere obligatorischen Fehler entspannt hinweg.

 

 

Beim letzten Lied "Sommer, Sonne, Bier" kommt dann unser Highlight des Festivalsommers: Wir haben irgendwo (Ort ist der Redaktion bekannt) eine völlig verwahrloste, vor Angst zitternde Feuerwerksbatterie gefunden und sie adoptiert. Bei uns hatte sie es wirklich besser. Heute sind wir fest entschlossen, sie einzusetzen. Niemand kann uns stoppen! Da sie uns mehr oder weniger über den Weg gelaufen ist, können wir nicht sagen, ob das Ding manipuliert ist und was es kann, aber wir lassen uns nicht beirren.
Als die Feuerwehr entdeckt, was Per-Ole während des Auftritts da hinter der Bühne aufbaut, werden sofort jegliche Mannen von ihren Posten abgezogen und rund um den Brandstifter mit den wahnwitzig leuchtenden Augen aufgestellt, der gerade wild entschlossen mit einem Feuerzeug rumfuchtelt und zum abgesprochenen Zeitpunkt das Spektakel einläutet. Und alle so: aaaaaah und ooooh. Wir können das alles nicht sehen, aber es scheint zu funktionieren.

 

 

Nach der Show sollen wir am T-Shirt-Stand noch allerlei Dingen mit unserem Namen bekritzeln. Verrückterweise gibt es viele Menschen, die ein Foto mit uns Vögeln haben wollen. Wir sind nicht sicher, ob sie es brauchen, um dann jedes Mal herzlich zu lachen, wenn sie unser Foto an ihrem Kühlschrank hängen sehen, aber wir spielen das Spiel mal mit. Eine sehr elementare Frage des Publikums beschäftigt uns noch lange: Ist der Feldweg eigentlich drei Meter lang oder drei Meter breit.

Und es geht schon wieder los! Nachdem wir unsere Sachen für exakt eine Probe komplett im Proberaum aufgebaut hatten, bauen wir sie auch schon wieder ab und laden den Monsterbus Melissa voll bis oben hin, um damit ins schöne Brandenburg zu tuckern.
Hier findet man noch große Weiten unberührter Natur und über die gigantischen Felder fahren die einsamen Bauern tagelang mit ihrem Traktor umher und ernten die Frucht, um die Familie zu ernähren. Einfach wundervoll. Achja, und mitten in diesen Feldern sichtet man heute uns, denn Wir beschließen, nicht den staureichen Weg über die Autobahn zu nehmen, sondern querfeldein durch Felder und Wiesen zu fahren, um uns auf das schöne Brandenburg einzustimmen.

 

Wieder haben wir die ganze Woche über um unseren Mercher und Manager Per-Ole bangen müssen, da dieser, nachdem er schon zuletzt nicht dabei war, von einer biestigen Halsentzündung heimgesucht wurde, die ihn zur Einnahme von fiesen, gemeinen Pillen zwingt. Fiese und gemein deswegen, da der Arzt den Konsum von Alkohol untersagt hat. Aber auch er ist pünktlich am Abfahrtort und kann somit der heutigen Reisegruppe angehören. Seine Halsschmerzen schiebt er auf eine Mandelentzündung, aber wir sind uns nicht sicher, ob nicht sein permanenter Pfeffi-Konsum (es gibt immer einen Mercher-Pfeffi an Bord) dafür gesorgt hat, dass ein wuchernder Pfeffipilz in seinem Hals wächst. Sein Antibiotika-Konsum sorgt allerdings für kollektives Aufatmen in der Band, da er heute darauf verzichtet, allen anderen Mitreisenden ständig Pfeffi anzudrehen.

Besonders Finn zeigt sich erleichtert, sofern er schon wieder in der Lage ist, irgendwelche Emotionen von sich preiszugeben. Offensichtlich hat ihm der betrunkene Gott gestern besonders übel mitgespielt, denn er ist weder gesprächig, noch beweglich und verwahrlost einfach unter Ächzen und Stöhnen in einer besonders versifften Ecke des Busses.

 

Die Fahrt ist geprägt von Blitzern. Besonders in Lüchow-Dannenberg scheint man auf diese Einnahmequelle angewiesen zu sein, sodass einfach hinter jedem Baum eine Radarfalle errichtet wurde. Trotzdem kommen wir schon bald ungeblitzt im schönen Brandenburg, genauer gesagt in Boberow, an. Dort gibt es heute das Rock im Moor-Festival zu bestaunen.
Das Festival befindet sich mitten in einem Garten einer Festscheune und nirgends sind Menschen zu sehen. Daher fahren wir einfach mit dem Bus direkt vor die Bühne. Schon beim Aussteigen begrüßen uns erste Mitglieder der Alex Mofa Gang, die wir schon länger nicht mehr gesehen haben. Daher halten wir erst einmal Ausschau nach einem wohltemperierten Bier.
Aber wir müssen sorgsam damit umgehen, denn erneut machen wir Begegnung mit den allseits geliebten Getränkemarken.

 

Als erste Band des Abends dürfen wir aufbauen und einen ausführlichen Soundcheck machen. Dieser verläuft ohne große Vorkommnisse, also überlegen wir uns, mit unserer einzigen Essensmarke pro Person lecker was essen zu gehen. Der Burger sieht besonders gut aus, aber ist leider zu teuer für die Essensmarke. Daher müssen wir uns mit einer gut durchgebratenen Bratwurst begnügen. Nachdem der verkohlte Prengel verdrückt ist, besichtigt ein Teil der Band die heutige Schlafunterkunft. Im Dorf kommen wir bei einem der Veranstalter unter und dürfen in einer Scheune mit Betonfußboden schlafen. Glücklicherweise haben aber alle Reisegefährten ihre Isomatten mit.

Unser Auftritt beinhaltet heute ein besonderes Highlight. Die Veranstalter von Rock im Moor möchten ein Imagevideo drehen, also stellen sie eine Szene von Game of Thrones nach. Wir staunen nicht schlecht, als plötzlich pünktlich zu unserem Auftritt das ganze Dorf und noch viel mehr Zeltplatzbesucher vor unserer Bühne stehen und dem Spektakel beiwohnen, das wir geben sollen. Wir sind als Schauspieler engagiert und müssen unser zweites Lied fünfhundertsiebzig Mal abbrechen und neu anfangen, weil es so im Skript steht. Die Masse ist begeistert!

 

Nach zwei weiteren Stücken leert sich der Platz aber wieder zusehends, weil noch niemand seine letzte Brause auf dem Zeltplatz ausgetrunken hatte und dies nachholen will. Für den Rest des Auftritts haben wir also nur noch so mittelviel Publikum. Da wir keine Konfettikanonen benutzen dürfen, haben wir dieses Mal aufblasbare Bälle mit. Die landen aber nach wenigen Sekunden im Gebüsch, das das Festivalgelände umzingelt. Nagut, dann trinken wir halt weiter Bier. Was soll man auch machen, mit 17, 18, in Brandenburg, wie Reinald Grebe schon sang.
Wir verfolgen noch den Auftritt der Alex Mofa Gang, die die Bude mal wieder gründlich abreißt, bevor wir sie zu ihrem Bus begleiten, der auch dort steht, wo wir schlafen sollen. Internet gibt es leider nicht, aber ansonsten haben sie hier eine sehr gute Landschaft, im schönen Brandenburg.