Autor: Hendrik Petersen

Heute steht eine Reise nach Kiel an! Da wollten wir schon immer mal spielen, denn es gibt Schiffe, und Seeluft und überhaupt. Da kommt uns der berühmte "Bootshafensommer" natürlich wie gerufen. Schon nachmittags wagen wir bange Blicke in die Wetterprognose - der Wettergott wütet wild! Es regnet und stürmt und wirklich warm ist es auch nicht. Na dann hoffen wir mal das Beste, schließlich wollen wir ja Open Air spielen.

 

Kurz vor der Abfahrt ein Anruf: Per-Ole berichtet uns davon, dass er es nicht schafft, rechtzeitig am Proberaum zu sein, sodass wir den Verkaufsstand heute komplett alleine betreuen sollen. Klar, und am Mischpult und am Wurststand werden auch noch Leute gebraucht, während wir spielen. Wir sind mittelmäßig verzweifelt und rufen wahllos Leute in unseren Telefonbüchern an, die wir für auch nur in Ansätzen geeignet halten, 2 und 2 zusammenzuzählen. Da es aber noch hellichter Tag ist und normale Leute um diese Zeit arbeiten, zur Schule gehen, studieren oder einfach nur Playstation zocken, findet sich kein treuer Begleiter für unseren Weg.

 

Also zu fünft ab nach Kiel. Dort bietet sich uns ein interessantes Bild. Alte und junge Menschen sitzen Hand in Hand auf Stufen und lauschen den entspannten Klängen einer Akustik-Band, die auf einer mitten in einem künstlichen Teich schwimmenden Bühne einige Songs zum Besten gibt. Passanten essen ein Eis, bleiben kurz mit ihren Rossmann-Tüten stehen, plaudern angeregt auf den Bierbänken und sitzen zwischen Palmen und trinken einen Kaffee. Einige Kinder toben verspielt auf den Stufen vor der Bühne und eine Frau mit Blumen im Haar schwebt durch die Menschenmenge. Im Hintergrund glitzern Feen und Einhörner und schwängern die Luft mit Weihrauch und Rosenduft...

 

Gut, das mit den Einhörnern und Feen haben wir uns ausgedacht, aber der Rest stimmt soweit. Wir schauen uns an und fragen uns, ob wir uns verfahren haben oder ob wir hier richtig sind. Und was wir hier sollen. Wir suchen den Veranstalter, der uns freudig empfängt schleppen danach alles vom Parkplatz zur Bühne. Leider ein recht weiter Weg, da wir vergessen haben, unser Bandboot mitzubringen.

Als das erledigt ist, wollen wir unseren T-Shirt-Stand aufbauen, nur leider gibt es dafür nicht wirklich Platz. Wir kriegen eine kleine Ecke inmitten einer Mini-Bude zugewiesen, die hauptsächlich mit Bierkisten gefüllt ist, und versuchen, so gut es geht aufzubauen. Da unser Stamm-Mercher ja nicht dabei ist, gelingt das quasi nicht. Wir stellen alles wild auf und hoffen, das könnte gut aussehen. Von weitem denkt man aber eher, in dieser Bude gibt es original nachgebaute Kriegsschauplätze zu bestaunen. Während unseres Konzertes verkauft niemand.

 

Pünktlich zu unserem Soundcheck fängt das nahgelegene Meer an, sich direkt über uns zu ergießen. Es pladdert in Strömen, ausgerechnet als wir anfangen sollen. Damit gibt es heute Abend eine Premiere. Dies ist der erste Open-Air-DMF-Auftritt, bei dem es regnet. Die Musikfreunde aller Altersschichten sind aufgrund des unangenehmen Wetters nahezu verschwunden. Sie verstecken sich unter Sonnenschirmen, die zu Regenschirmen umfunktioniert wurden, oder unter dem Dach der Wurstbude. Und wir stehen 100 Meter entfernt auf der Bühne und fangen an, von "Sommer, Sonne, Bier" und der "schönsten Zeit des Lebens" zu singen. Dabei tun wir so, als wären tausend Leute vor der Bühne. Vermutlich wirkt das alles recht trostlos, aber wir haben Spaß.

 

Doch das Wetter wird besser und offensichtlich interessieren sich die ersten Leute für unser Gekrächze. Vielleicht hat es aber auch damit zu tun, dass das benachbarte Karstadt gerade Feierabend gemacht hat. Plötzlich wandern einige Gestalten über den Steg zu uns und fangen an zu pogen. Wir sind stolz und freuen uns. Manche davon können sogar unsere Lieder mitsingen. Unser Lied über Wochenendsäufer kündigt Simon damit an, dass wir ja auch einen Bildungsauftrag haben. Vor ihm stehen mehrere drei- bis fünfjährige Kinder. Wir glauben, wir treffen damit den Zahn der Zeit.

 

Nach unserem Auftritt, bei dem erstaunlicherweise niemand der wild Pogenden ins Wasser gestürzt ist, bauen wir schnell ab und fangen an, unseren Kram zu verkaufen. Leider kommt niemand zu unserem liebevoll gestalteten Stand. Also machen wir einen auf mobile CD-Verkäufer und unterwandern die Passanten. Auf diesem Wege werden wir doch noch einige Tonträger los und können gemütlich zurück nach Hause fahren. Wir sind schon um 23 Uhr wieder zuhause und haben alles im Proberaum verstaut. Auch das ist eine Premiere.

Wo liegt eigentlich Dieburg? Der Diercke Weltatlas sagt, Dieburg liegt zwischen Aschaffenburg und Darmstadt – Südhessen also. Das wissen wir allerdings auch erst, seit wir für das Traffic Jam Open Air bestätigt wurden, was in selbiger Stadt beheimatet ist. Auf dem Programm stehen große Namen wie Sondaschule, Royal Republic, ZSK, Crazy Town – und eben Drei Meter Feldweg. Entsprechend herrscht  Vorfreude, obwohl wir uns quasi mitten in der Nacht zur Abfahrt treffen.

 

Um die Fahrt ein wenig nerviger zu gestalten, hat Bennet beschlossen, ein Megaphon mitzunehmen. Zu unserem Unmut hat das gute Stück einen dämlichen „Olé olé olé“-Modus, den wirklich keiner leiden kann. Außer Bennet halt. Apropos Olé: Per-Ole wird mal wieder irgendwo in Hannover eingesammelt, wo er abseits des glamourösen Bandmanager-Mercher-Organisator-Tourleiterlebens sein trostloses Dasein fristet. Aufgrund der fiesen Lautstärke des Megaphons finden wir uns auch relativ schnell am vereinbarten Treffpunkt und können weiterzotteln.

 

Das ungeschriebene Gesetz im Bus besagt: Der Beifahrer ist für die musikalische Gestaltung der jeweiligen Fahrt verantwortlich. Nachdem wir es geschafft haben, die Sprache des Radios von türkisch auf deutsch zu stellen, ist also Finn a.k.a. DJ Diesel in der Verantwortung. Er versorgt den Bus mit einem bunten Potpourri aus fieser Schreimusik, Straßenrap und 80er Klassikern. Das trifft allerdings nicht bei allen Mitfahrern auf volle Zustimmung.

 

Da wir in aller Herrgottsfrühe losgefahren sind, haben wir Per-Ole damit beauftragt, die Zutaten für ein schmackhaftes Frühstück zu besorgen und so machen wir am nächstbesten Rastplatz Halt und rasten erst einmal. Dort werden wir zum einen von einem hartnäckigen Schwarm Wespen terrorisiert, zum anderen müssen wir feststellen, dass durch Per-Oles immer aufringlicher werdender Pfeffi-Affinität auch eine Flasche edlen Pfefferminz-Likörs zum Frühstück eingeplant wurde. Die sollte uns später allerdings von großem Nutzen sein, da die Raststättentoiletten aufgrund von Geruch nur betretbar sind, während man einen großen Schluck Pfeffi im Mund hat, der den bestialischen Gestank überdeckt.

 

Beim Traffic Jam angekommen erhalten wir erst einmal die obligatorischen Getränkemarken, mit denen die Veranstalter verhindern wollen, dass eine Band das ganze Festival alleine leertrinkt und nicht mehr vernünftig Musik machen kann. Ein Glück, dass es Getränkemarken gibt. Wir sind wirklich froh, dass das ein bisschen reguliert wird. Echt jetzt. Wenn wir uns so umschauen, drängt sich allerdings der Verdacht auf, dass einige Musiker anderer Bands ihre Marken schon restlos eingelöst haben.

Per-Ole kümmert sich wie gewöhnlich um den Merch-Stand, den er im Laufe der Zeit wirklich perfektioniert hat. Das Sortiment umfasst z.B. mittlerweile Hüte, Mützen, Pfeffi, CDs, Shirts, Pullover, Pfeffi, Plektren, Turnbeutel, Pfeffi, Buttons, Aufkleber oder Feuerzeuge. Der Pfeffi ist hauptsächlich dafür da, Per-Oles Eigenbedarf zu stillen und sich bei anderen Merchern beliebt zu machen.

 

Bei einer kurzen Stippvisite auf dem Campingplatz stellen wir schnell fest, dass hier ein gepflegter Bier-Abbelwoi-Mischkonsum herrscht. Die Leute haben auf jeden Fall große Pläne. Schnapsleichen werden zum Beispiel. Wir können grade so entkommen und schaffen es noch rechtzeitig zu unserem Konzert zurück auf die Bühne.

Von dort aus hat man einen super Blick auf den angrenzenden Friedhof mit windschiefen Steinkreuzen – wie aus dem Film. Nachdem kurzzeitig ein Gewitter über dem Gelände wütete, hat die Temperatur bei unserem Auftritt wieder die 40 Grad Grenze erreicht. Wir schwitzen wie die Schweine und das Publikum schwitzt mit. Es gibt Crowdsurfer, Circle Pits und sogar Ruderer. Wir sind rundum zufrieden. Vor allem, weil Bennet das Megaphon im Bus vergessen hat.

 

Der Merchverkauf läuft heute eher zäh. Später erfahren wir, dass unsere Sachen nicht hässlich sind, sondern die Leute ihr gesamtes Vermögen schon am Vortag in Getränke investiert haben. Dann müssen wir ja doch keine T-Shirt-Verbrennung planen.

 

Später am Abend dann unser persönliches Festival-Highlight: Crazy Town! Wir kennen natürlich nur einen Song und davon auch nur den Refrain, aber den singen wir natürlich umso lauter mit: „You’re my butterfly, sugar, baby!“ Der Rest des Sets ist auch überraschend gut. Am Ende zieht sich der Bassist aus und wir überlegen, ob wir das Showelement übernehmen sollten. Dann noch ZSK und ab nach Hause!

 

 

Das ist allerdings leichter gesagt als getan bei einem über 500 Kilometer langen Heimweg mit Zwischenstopp in Hannover. Die Fahrt verläuft eigentlich ohne jegliche Ereignisse. Alle sind fertig und betrunken, aber niemand kann so richtig schlafen. Es ist unbequem, in unserem Monsterbus zu nächtigen. So schlagen wir irgendwie die fünf Stunden tot. Eigentlich wären es nur vier Stunden gewesen, aber zwischenzeitlich beschließt das Navi, uns mal so richtig in die Irre zu führen, sodass wir ewig lange in die falsche Richtung fahren, ohne abbiegen zu können, weil Baustelle. Ärgerlich popärgerlich…

 

 

Wir haben früher mal eine Tradition gehabt, unsere Erlebnisse auf Tour in Worte zu fassen und als Erinnerung auf unsere Page zu schreiben und ihr fandet es gut. Dann haben wir es vergessen. Jetzt fiel es uns wieder ein und wir versprechen feierlich, wieder sorgfältiger mit dieser Tradition umzugehen.

 

Daher stellen wir voller Stolz vor: Neue Tourberichte! Los gehts mit Wilwarin, Gott sei Punk und Updreihn an de Utfahrt. Findet ihr oben im Reiter „Tourberichte“!

 
In den nächsten Wochen kommen dann noch ein paar weitere hinterher!

 

Bei uns steht heute Oldenburg auf dem Plan. Die Fans des Fußballvereins VfB Oldenburg (Achtung! Nicht zu verwechseln mit VfL Oldenburg! Ganz was anderes) organisieren ein Fanfest, bei dem am Abend auch einige Bands zum Tanz aufspielen sollen. So unter anderem auch wir.

Bevor wir losradeln können, müssen wir allerdings noch ein wenig Schadensbegrenzung betreiben und das Set noch einmal durchspielen, da wir alle seit geraumer Zeit keine Instrumente mehr von Nahem gesehen haben. Anschließend geht es ans Einladen.

 

Dabei wird sich wie üblich an einen strikten Ablauf gehalten:

Erst schleppen alle Anwesenden so lange Kisten und sonstiges Equipment nach draußen und verteilen dieses wahllos um den Bus oder die zu beladenden Autos, bis der Proberaum leer und der Parkplatz voll ist. Nach langem, planlosem Rumstehen erbarmt sich irgendwann ein tapferer Mensch, die verteilten Backlinezutaten in den Kofferraum zu werfen. Währenddessen tut Philip so lange so, als würde er sein Schlagzeug stimmen, bis alles andere im Inneren des Vehikels verstaut ist und auch nichts mehr hinein passt. Wenn er dann irgendwann nach draußen kommt, stellt er fachmännisch fest, dass das halbe Schlagzeug noch fehlt. Unter Pöbeln und Nörgeln räumt er alles wieder aus, sortiert neu und baut dann die gesamte Backline passend und in bester Tetris-Manier wieder ein.

 

Gastfreundschaft wird in Oldenburg offensichtlich groß geschrieben. Man verwöhnt uns mit einem leckeren Buffet, wir können massenhaft regionales Oldenburger Bier trinken und als Gastgeschenk gibt es einen edel verpackten, ebenfalls regionalen Korn. Na, wenn das mal keine Begrüßung ist.

Vor uns spielen die fantastischen Misha Kapa! Die Jungs covern bekannte Popsongs mit Akkordeon, übelstem, russischen Akzent, trinken Vodka und sehen auch genau so aus. Also vom dreistreifigen Jogginganzug über die Schiebermütze bis zu den polierten Schuhen stimmt alles. Wir sind verzückt, tanzen mit und vergessen kurz, dass wir auch in Kürze auf die Bühne müssen.

 

Als wir an der Reihe sind, stellen wir schnell fest, dass Misha Kapa den Laden nicht nur warm, sondern auch völlig kaputtgespielt haben. Der Boden vor der Bühne ist vom vielen verschütteten Bier so rutschig, dass sich nur vereinzelt Leute trauen, dort zu tanzen. Diese liegen aber meist nach kurzer Zeit in der Waagerechten. Außerdem gelingt es uns, trotz unseres geübten Umgang mit extrem alkoholisiertem Publikum nicht, der Meute etwas anderes als „SAUFEN! SAUFEN! SAUFEN!“ zu entlocken.

Im Backstageraum lassen wir den Abend gemütlich ausklingen, während der Barkeeper einen Hit nach dem anderen aus dem Backstage-eigenen Klavier zaubert. Wir sind glücklich und möchten, dass er nie wieder damit aufhört, als auch schon der Chef hereingestürmt kommt, der mit eiserner Knute zu regieren scheint, und ihn wieder an die Arbeit schickt. Schließlich ist in zwei Wochen ja schon die nächste Veranstaltung und da muss alles ordentlich sein! Und so werden auch wir relativ unsanft nach draußen bugsiert und ziehen von dannen.

Es ist soweit! Die fünfte Jahreszeit hat begonnen – allerdings wird sie weder mit Alaaf noch mit Helau gefeiert, stattdessen reicht ein einfaches „Helgaaa!“ – Ihr wisst Bescheid, die Festivalsaison ist eröffnet! Und weil wir darauf nicht grade Unlust verspüren, haben wir heute direkt zwei Auftritte an Land gezogen. Aber damit nicht genug: Die werte Reisegruppe hat beschlossen, endlich der leidigen Multi-Kraftfahrzeugs-Fahrsituation ein Ende zu bereiten und so steht zum ersten Mal ein bandeigener Bus auf dem Hof. Zugegeben: Er ist zwar nicht mehr der Jüngste, hat dafür aber überall verblichene Sponsorenaufkleber vergangener Tage und stinkt schon jetzt leicht nach Bier. Also eigentlich, wie für uns geschmiedet. Zur Feier des Tages verbringt Hendrik den ganzen Morgen bei der Zulassungsstelle, um das gute Stück rechtzeitig legal auf die Straße zu bekommen.

Auf der heutigen To-Do-Liste stehen das „Wilwarin-Festival“ in Ellerdorf bei Kiel sowie das „Gott sei Punk-Festival“ auf dem Hamburger Kiez, im Grünspan und Indra. Da wir schon so früh beim Wilwarin aufschlagen müssen, treffen wir uns in aller Herrgottsfrühe zum üblichen Ladekrampf. Hierbei werden bereits erste Verstöße gegen die allseits bekannte Regelung „Kein Bier vor vier“ festgestellt. Irgendwo ist es halt immer nach vier.

In Ellerdorf angekommen, finden wir die Bühne erst nach langem Suchen, da das gesamte Festival förmlich in einen dichten, verworrenen Wald hineingebaut wurde. Überall gibt es versteckte Bühnen, Schaukeln, Bars und Skulpturen, die ein wenig bedrohlich wirken. Alles in allem aber sehr idyllisch und das Wetter spielt auch mit.

Pünktlich zum Anpfiff füllt sich der riesige Bühnenschuppen bis zum Bersten. Überrascht von dem Andrang, laufen wir zu Höchstleistungen auf und machen sogar ein paar Fehler weniger als üblich. Es sollen sogar Leute dort gewesen sein, die uns extra ein DMF-Schild gebastelt haben. Verrückt.

Nach unserem Auftritt gibt es noch einen kurzen Snack in Form eines Burger-Döner-Hybrids, dann geht es für die bunte Reisegruppe ab Richtung Hamburg!

Dort stellen wir schnell fest, dass auf der Großen Freiheit kein Durchkommen ist, weil schätzungsweise acht Millionen Punks auf der Straße ihr Unwesen treiben. Wir machen uns auf das Schlimmste gefasst (Zitat beliebiger Punk: „Wenn das Bier alle ist“) und erkunden erst einmal die Lage.

Das Indra ist bumsvoll, nicht einmal eine Ratte hätte hier gemütlich ihr Bier trinken können. Wir können deshalb auch nicht herausfinden, welche Band spielt.  Wir begeben uns also hinter die Bühnen und treffen dort auch direkt auf viele bekannte Gesichter.

Die alten Herren von Knup sind schon dabei, ihre Geigen auszupacken, Zaunpfahl verwickeln uns direkt in eine Runde Bier, während uns auch die Jungs von Exat über den Weg laufen. Radio Havanna und Rantanplan sind auch schon am Start. Na das kann ja heiter bis fröhlich werden!

Mit der Umbauzeit haben es sich die hiesigen Veranstalter recht leicht gemacht, sie beträgt nämlich null Minuten. Eigentlich ganz einfach: Je länger wir umbauen, desto weniger Zeit haben wir zum Spielen. Also schmeißen wir ohne Rücksicht auf Verluste unser Gerümpel auf die Bühne und legen auch direkt los. Soundchecks sind eh für Anfänger. Auf unser Banner verzichten wir zugunsten der Spielzeit ebenfalls und sagen einfach mehrfach nach jedem Lied, wer wir sind.

(Foto: Jasmin Reckers)

Selten so geschwitzt! Der ganze Club klebt und es regnet verschiedenste Flüssigkeiten (Bier, Schweiß, Eiter? Keine Ahnung!). Auch im Publikum gibt es viele bekannte Gesichter – es ist das reinste Familienfest! So kann die Festival-Saison weitergehen!

Nach dem Auftritt feiern wir noch zu Bands wie Terrorgruppe, Radio Havanna oder den Abstürzenden Brieftauben. Bei Zaunpfahl wird so abgerissen, dass es auch in unseren eigenen Reihen Verletzte zu beklagen gibt. Vor die Bühne hat mittlerweile auch jemand gekotzt, stört aber keinen.

Später am Abend wird im Beisein der Zaunpfahl-Menschen noch feierlich der Bus getauft. Per-Ole hat für die Zeremonie standesgemäß 3€-Champagner besorgt. Nach einer hitzigen Diskussionen ist auch der Name gefunden: Wir taufen ihn auf den Namen “Monsterbus Melissengeist“. Aufgrund der unpraktischen Länge des Namens darf er unter Alkoholeinfluss auch liebevoll Melissa genannt werden.

Der restliche Abend verschwimmt in einem alkoholgeschwängerten Nebel…

 

Ihr habt nichts mehr anzuziehen? Der Winter naht und euer Kopf wird kalt? Und „Warum macht ihr eigentlich keine Girlie-Shirts?“

Die Antwort auf all eure Probleme, nämlich neue Mützen, Turnbeutel, Shirts und Girlies findet ihr jetzt hier.

Drei Meter Feldweg sind endlich mal wieder in Lüneburg unterwegs! Am 30.09. spielen wir ein Konzert im altehrwürdigen Café Klatsch! Kommt vorbei, es wird eng und kuschelig!

Unterstützt werden wir dabei von den grandiosen Leuten von „Nullpunkt“ aus Rostock!

Karten findet ihr bei uns im Shop oder an der Abendkasse!

Verehrte Festivalfreunde, aufgepasst.

 

Es ist uns eine Ehre, mal langsam mit ein paar Open Air-Geschichten aus dem Knick zu kommen.
Wir präsentieren hiermit also stolz unser Mitwirken bei folgenden Veranstaltungen:

 

28.07.2017 – Bootshafensommer, Kiel
05.08.2017 – Rock im Moor, Boberow

Weitere Termine werden folgen!

 

Auf ein schönes Biertrinken mit euch!

 

MfG, DMF.

 

Haben wir schon erwähnt, wann und wo der HYPERMAXX 4000 sein Livedebüt feiern wird? Nein?! Am 22.04. kapern wir wie schon im letzten Jahr die Dorfhalle in Garlstorf und verwandeln sie in die reinste Bier-/Punkrockhölle.

 

Es ist uns außerdem ein inneres Schnäpsetrinken, euch zu verkünden, dass unsere Freunde von Datenschmutz und Das Empire Steak Building mit am Start sein werden!

 

Tickets für dieses unglaubliche Stück Abendunterhaltung gibt es hier zu erstehen: http://bit.ly/2kQd8uO

 

Das wird schöm!
Eure Feldwege!