Autor: Hendrik Petersen

Wir haben früher mal eine Tradition gehabt, unsere Erlebnisse auf Tour in Worte zu fassen und als Erinnerung auf unsere Page zu schreiben und ihr fandet es gut. Dann haben wir es vergessen. Jetzt fiel es uns wieder ein und wir versprechen feierlich, wieder sorgfältiger mit dieser Tradition umzugehen.

 

Daher stellen wir voller Stolz vor: Neue Tourberichte! Los gehts mit Wilwarin, Gott sei Punk und Updreihn an de Utfahrt. Findet ihr oben im Reiter „Tourberichte“!

 
In den nächsten Wochen kommen dann noch ein paar weitere hinterher!

 

Bei uns steht heute Oldenburg auf dem Plan. Die Fans des Fußballvereins VfB Oldenburg (Achtung! Nicht zu verwechseln mit VfL Oldenburg! Ganz was anderes) organisieren ein Fanfest, bei dem am Abend auch einige Bands zum Tanz aufspielen sollen. So unter anderem auch wir.

Bevor wir losradeln können, müssen wir allerdings noch ein wenig Schadensbegrenzung betreiben und das Set noch einmal durchspielen, da wir alle seit geraumer Zeit keine Instrumente mehr von Nahem gesehen haben. Anschließend geht es ans Einladen.

 

Dabei wird sich wie üblich an einen strikten Ablauf gehalten:

Erst schleppen alle Anwesenden so lange Kisten und sonstiges Equipment nach draußen und verteilen dieses wahllos um den Bus oder die zu beladenden Autos, bis der Proberaum leer und der Parkplatz voll ist. Nach langem, planlosem Rumstehen erbarmt sich irgendwann ein tapferer Mensch, die verteilten Backlinezutaten in den Kofferraum zu werfen. Währenddessen tut Philip so lange so, als würde er sein Schlagzeug stimmen, bis alles andere im Inneren des Vehikels verstaut ist und auch nichts mehr hinein passt. Wenn er dann irgendwann nach draußen kommt, stellt er fachmännisch fest, dass das halbe Schlagzeug noch fehlt. Unter Pöbeln und Nörgeln räumt er alles wieder aus, sortiert neu und baut dann die gesamte Backline passend und in bester Tetris-Manier wieder ein.

 

Gastfreundschaft wird in Oldenburg offensichtlich groß geschrieben. Man verwöhnt uns mit einem leckeren Buffet, wir können massenhaft regionales Oldenburger Bier trinken und als Gastgeschenk gibt es einen edel verpackten, ebenfalls regionalen Korn. Na, wenn das mal keine Begrüßung ist.

Vor uns spielen die fantastischen Misha Kapa! Die Jungs covern bekannte Popsongs mit Akkordeon, übelstem, russischen Akzent, trinken Vodka und sehen auch genau so aus. Also vom dreistreifigen Jogginganzug über die Schiebermütze bis zu den polierten Schuhen stimmt alles. Wir sind verzückt, tanzen mit und vergessen kurz, dass wir auch in Kürze auf die Bühne müssen.

 

Als wir an der Reihe sind, stellen wir schnell fest, dass Misha Kapa den Laden nicht nur warm, sondern auch völlig kaputtgespielt haben. Der Boden vor der Bühne ist vom vielen verschütteten Bier so rutschig, dass sich nur vereinzelt Leute trauen, dort zu tanzen. Diese liegen aber meist nach kurzer Zeit in der Waagerechten. Außerdem gelingt es uns, trotz unseres geübten Umgang mit extrem alkoholisiertem Publikum nicht, der Meute etwas anderes als „SAUFEN! SAUFEN! SAUFEN!“ zu entlocken.

Im Backstageraum lassen wir den Abend gemütlich ausklingen, während der Barkeeper einen Hit nach dem anderen aus dem Backstage-eigenen Klavier zaubert. Wir sind glücklich und möchten, dass er nie wieder damit aufhört, als auch schon der Chef hereingestürmt kommt, der mit eiserner Knute zu regieren scheint, und ihn wieder an die Arbeit schickt. Schließlich ist in zwei Wochen ja schon die nächste Veranstaltung und da muss alles ordentlich sein! Und so werden auch wir relativ unsanft nach draußen bugsiert und ziehen von dannen.

Es ist soweit! Die fünfte Jahreszeit hat begonnen – allerdings wird sie weder mit Alaaf noch mit Helau gefeiert, stattdessen reicht ein einfaches „Helgaaa!“ – Ihr wisst Bescheid, die Festivalsaison ist eröffnet! Und weil wir darauf nicht grade Unlust verspüren, haben wir heute direkt zwei Auftritte an Land gezogen. Aber damit nicht genug: Die werte Reisegruppe hat beschlossen, endlich der leidigen Multi-Kraftfahrzeugs-Fahrsituation ein Ende zu bereiten und so steht zum ersten Mal ein bandeigener Bus auf dem Hof. Zugegeben: Er ist zwar nicht mehr der Jüngste, hat dafür aber überall verblichene Sponsorenaufkleber vergangener Tage und stinkt schon jetzt leicht nach Bier. Also eigentlich, wie für uns geschmiedet. Zur Feier des Tages verbringt Hendrik den ganzen Morgen bei der Zulassungsstelle, um das gute Stück rechtzeitig legal auf die Straße zu bekommen.

Auf der heutigen To-Do-Liste stehen das „Wilwarin-Festival“ in Ellerdorf bei Kiel sowie das „Gott sei Punk-Festival“ auf dem Hamburger Kiez, im Grünspan und Indra. Da wir schon so früh beim Wilwarin aufschlagen müssen, treffen wir uns in aller Herrgottsfrühe zum üblichen Ladekrampf. Hierbei werden bereits erste Verstöße gegen die allseits bekannte Regelung „Kein Bier vor vier“ festgestellt. Irgendwo ist es halt immer nach vier.

In Ellerdorf angekommen, finden wir die Bühne erst nach langem Suchen, da das gesamte Festival förmlich in einen dichten, verworrenen Wald hineingebaut wurde. Überall gibt es versteckte Bühnen, Schaukeln, Bars und Skulpturen, die ein wenig bedrohlich wirken. Alles in allem aber sehr idyllisch und das Wetter spielt auch mit.

Pünktlich zum Anpfiff füllt sich der riesige Bühnenschuppen bis zum Bersten. Überrascht von dem Andrang, laufen wir zu Höchstleistungen auf und machen sogar ein paar Fehler weniger als üblich. Es sollen sogar Leute dort gewesen sein, die uns extra ein DMF-Schild gebastelt haben. Verrückt.

Nach unserem Auftritt gibt es noch einen kurzen Snack in Form eines Burger-Döner-Hybrids, dann geht es für die bunte Reisegruppe ab Richtung Hamburg!

Dort stellen wir schnell fest, dass auf der Großen Freiheit kein Durchkommen ist, weil schätzungsweise acht Millionen Punks auf der Straße ihr Unwesen treiben. Wir machen uns auf das Schlimmste gefasst (Zitat beliebiger Punk: „Wenn das Bier alle ist“) und erkunden erst einmal die Lage.

Das Indra ist bumsvoll, nicht einmal eine Ratte hätte hier gemütlich ihr Bier trinken können. Wir können deshalb auch nicht herausfinden, welche Band spielt.  Wir begeben uns also hinter die Bühnen und treffen dort auch direkt auf viele bekannte Gesichter.

Die alten Herren von Knup sind schon dabei, ihre Geigen auszupacken, Zaunpfahl verwickeln uns direkt in eine Runde Bier, während uns auch die Jungs von Exat über den Weg laufen. Radio Havanna und Rantanplan sind auch schon am Start. Na das kann ja heiter bis fröhlich werden!

Mit der Umbauzeit haben es sich die hiesigen Veranstalter recht leicht gemacht, sie beträgt nämlich null Minuten. Eigentlich ganz einfach: Je länger wir umbauen, desto weniger Zeit haben wir zum Spielen. Also schmeißen wir ohne Rücksicht auf Verluste unser Gerümpel auf die Bühne und legen auch direkt los. Soundchecks sind eh für Anfänger. Auf unser Banner verzichten wir zugunsten der Spielzeit ebenfalls und sagen einfach mehrfach nach jedem Lied, wer wir sind.

(Foto: Jasmin Reckers)

Selten so geschwitzt! Der ganze Club klebt und es regnet verschiedenste Flüssigkeiten (Bier, Schweiß, Eiter? Keine Ahnung!). Auch im Publikum gibt es viele bekannte Gesichter – es ist das reinste Familienfest! So kann die Festival-Saison weitergehen!

Nach dem Auftritt feiern wir noch zu Bands wie Terrorgruppe, Radio Havanna oder den Abstürzenden Brieftauben. Bei Zaunpfahl wird so abgerissen, dass es auch in unseren eigenen Reihen Verletzte zu beklagen gibt. Vor die Bühne hat mittlerweile auch jemand gekotzt, stört aber keinen.

Später am Abend wird im Beisein der Zaunpfahl-Menschen noch feierlich der Bus getauft. Per-Ole hat für die Zeremonie standesgemäß 3€-Champagner besorgt. Nach einer hitzigen Diskussionen ist auch der Name gefunden: Wir taufen ihn auf den Namen “Monsterbus Melissengeist“. Aufgrund der unpraktischen Länge des Namens darf er unter Alkoholeinfluss auch liebevoll Melissa genannt werden.

Der restliche Abend verschwimmt in einem alkoholgeschwängerten Nebel…

 

Ihr habt nichts mehr anzuziehen? Der Winter naht und euer Kopf wird kalt? Und „Warum macht ihr eigentlich keine Girlie-Shirts?“

Die Antwort auf all eure Probleme, nämlich neue Mützen, Turnbeutel, Shirts und Girlies findet ihr jetzt hier.

Drei Meter Feldweg sind endlich mal wieder in Lüneburg unterwegs! Am 30.09. spielen wir ein Konzert im altehrwürdigen Café Klatsch! Kommt vorbei, es wird eng und kuschelig!

Unterstützt werden wir dabei von den grandiosen Leuten von „Nullpunkt“ aus Rostock!

Karten findet ihr bei uns im Shop oder an der Abendkasse!

Verehrte Festivalfreunde, aufgepasst.

 

Es ist uns eine Ehre, mal langsam mit ein paar Open Air-Geschichten aus dem Knick zu kommen.
Wir präsentieren hiermit also stolz unser Mitwirken bei folgenden Veranstaltungen:

 

28.07.2017 – Bootshafensommer, Kiel
05.08.2017 – Rock im Moor, Boberow

Weitere Termine werden folgen!

 

Auf ein schönes Biertrinken mit euch!

 

MfG, DMF.

 

Haben wir schon erwähnt, wann und wo der HYPERMAXX 4000 sein Livedebüt feiern wird? Nein?! Am 22.04. kapern wir wie schon im letzten Jahr die Dorfhalle in Garlstorf und verwandeln sie in die reinste Bier-/Punkrockhölle.

 

Es ist uns außerdem ein inneres Schnäpsetrinken, euch zu verkünden, dass unsere Freunde von Datenschmutz und Das Empire Steak Building mit am Start sein werden!

 

Tickets für dieses unglaubliche Stück Abendunterhaltung gibt es hier zu erstehen: http://bit.ly/2kQd8uO

 

Das wird schöm!
Eure Feldwege!

Hallo ihr Freunde der seichten Abendunterhaltung!

Endlich ist es soweit: Nachdem wir uns die letzten paar Monate im Studio verbarrikadiert haben, um dort ein wenig Bier zu trinken, erblickt heute der erste Vorbote des neuen Albums das Licht der Welt.

Wir präsentieren voller Stolz: Kamera dabei – Film ab!

 

P.S: Der aufmerksame Betrachter könnte bemerken, dass das Album ab sofort in unserem Shop vorbestellbar ist.

 

Das Warten hat ein Ende! Der erste Song des neuen Drei Meter Feldweg-Albums ist fertig und kriegt ein zünftiges Reality-TV-Video unter die Backen geschmiert!

Videopremiere am Tag der Liebespärchen!

14.02.2017 – Kamera dabei

Bevor ihr denkt, wir verfallen in eine Art Winterschlaf und tun gar nix mehr, verkünden wir euch jetzt lieber mal die ersten Termine für 2017!

 

04.03.2017 – Husum, Speicher – Der Hafen rockt 14, mit Rantanplan, Fahnenflucht u.v.m.

 

03.06.2017 – Hamburg, Indra – Gott sei Punk Festival 2017 mit Rantanplan, Abstürzende Brieftauben, Terrorgruppe, Knup (juhuu!!) u.v.m.

 

28.07.2017 – Ventschau, E Ventschau OA u.a. mit Rainer von Vielen

 

Diese Liste wird möglicherweise noch beliebig fortgesetzt.
Wir freuen uns sehr, mit sovielen geilen Bands die Bühne zu teilen!