Autor: Katharina Engeroff

Unsere immer noch aktuelle EP heißt „Sommer, Sonne, Bier.“ und ist ab sofort in unserem Shop, aber auch zum Download bei iTunes, Amazon usw. erhältlich.

Falls eure Ohren darauf warten, von neuer Drei-Meter-Feldweg-Musik wundgehört zu werden, habt ihr demnächst mit einem neuen Album wieder die Möglichkeit dazu.

Liebste Leserschaft,

 

habt ihr euch eigentlich schon mal gefragt, warum unsere Tourberichte manchmal extremen Qualitätsschwankungen unterliegen? Nein? Ich verrate es euch trotzdem. Das liegt daran, dass Finn der einzige Mensch in der unserem kleinen Künstler- und Trinkerkollektiv ist, der Texte (allerdings keine Liedtexte) zu Papier bringen kann, die manche Leute im weitesten Sinne als „unterhaltsam“ beschreiben würden. Da Finn allerdings wesentlich länger an einem Tourbericht sitzt, als am eigentlichen Konzert, müssen die anderen auch gelegentlich Berichte schreiben.
Diese lieblosen Buchstaben-Anhäufungen werden natürlich Finns Qualitätsansprüchen an die Marke Drei Meter Feldweg (die zweifelsohne mit höchster Fertigungsqualität verbunden wird) nicht einmal ansatzweise gerecht und so muss er den Text trotzdem jedes Mal komplett umwerfen und neu schreiben. Einige dieser Texte sind so furchtbar, dass sie trotz doppelten Lektorates und Festplattenformatierung zwangsläufig nicht mehr gerettet werden können.Hier ein Beispiel für einen solchen lyrischen Totalschaden:

 

Normalerweise verfassen wir für jeden Auftritt einen einzelnen Tourbericht. An diesem Wochenende flossen die Tage allerdings wie in einem langen, anstrengenden Fiebertraum ineinander über, daher gibt es nur einen Text, in dem das gesamte Wochenende zusammengefasst wird.

Da wir immer noch keinen eigenen Tourbus haben (Wink mit dem Zaunpfahl an alle reichen Leute dieser Welt), müssen wir uns im Vorfeld mal wieder auf Tourbusschnorrtour begeben und sämtliche Gefallen einlösen, die wir bis dahin so gesammelt haben. Wir werden relativ schnell fündig und müssen nur kurz eine Küche und ein Bett ausbauen, bevor wir den Boliden für unsere Zwecke missbrauchen können. Wie immer stellen wir fest: Ein Bus ist fantastisch (zweiter Wink mit dem Zaunpfahl)! Wir bekommen unser komplettes Equipment plus Campingkram ohne Probleme unter, obwohl wir die komplette PA mit nach Bremen nehmen müssen. Geiler Scheiß.

 

Weil Finn in den letzten Jahren vor allem dadurch geglänzt hat, sich vor dem Lenkrad zu drücken und deshalb höchstens so oft gefahren ist, dass es sich ein einarmiger, extrem ungeschickter Holzfäller grade noch so an seinen verbliebenen Fingern abzählen könnte, bietet er großspurig seine Fahrdienste an. Ein Fehler, wie sich herausstellen soll. Auf der Fahrt nach Bremen trifft es ihn dann wie einen Faustschlag ins Gesicht: Nach dem Auftritt in Bremen wollen wir direkt zum Festival weiterfahren. Finn darf also den ganzen Abend nichts trinken. Eine völlig neue Situation für alle Beteiligten. Die anderen kommen über diesen Schock allerdings relativ schnell mit Hilfe von Alkohol hinweg.

 

In Bremen angekommen wird erstmal das ganze Equipment ausgeladen und in der Kneipe verteilt. Dabei werden vereinzelte Gäste zwischen Cases, Koffern und anderem Bühnengerödel so eingebaut, dass sie ihren Platz nicht mehr verlassen können und so dazu verdammt sind, weiter Bier zu trinken und uns beim Aufbauen zuzuschauen. Der Wirt nickt uns anerkennend zu. Die Bühne im Mono ist ungefähr so groß, dass sich ein Mariachi-Trio dort nicht gegenseitig auf die Füße tritt. Vorausgesetzt, keiner von ihnen tanzt.

 

Weiteres Erwähnenswertes: Neben der Bühne hängt ein lebensgroßes Bild von Jesus, welcher uns argwöhnisch beäugt; es ist tierisch heiß; wir haben Ventilatoren auf der Bühne; Moshpit ist wild; Team vom Mono ist super.

 

Es sind viele bekannte Gesichter anwesend und so wird nach der Show noch ein bisschen getrunken. Eigentlich wollten wir beim „Rock den Lukas“ um ca. 00:00 Uhr aufschlagen, doch uns wird schnell klar, dass wir den Zeitplan nicht mal einhalten könnten, wenn wir die Zeit stoppen und fliegen würden. Wir telefonieren mit dem Festival und deuten an, dass wir ein bisschen später kommen könnten. Schnell werden die Sachen und Fans, die mitkommen wollen, eingeladen und wir reiten Richtung Festival los. Nach etwa 3 Minuten Fahrtzeit wird allerdings schon beim goldenen M angehalten und sich noch kurz gestärkt. Finn ist genervt von betrunkenen Musikern, die nicht er sind. Dann geht die lustige Fahrt weiter.

 

Im Laufe der Zeit werden die Straßen immer schmaler und unbefestigter und wir befürchten schon, dass wir uns völlig verirrt haben, weil wir weder GPS-Empfang haben, noch uns andere Autos begegnen. Als wir die Hoffnung auf unser Überleben schon fast aufgegeben haben, kommen uns zwei Sprinter entgegen. Aus verlässlicher Quelle wissen wir, dass es die Busse der Bands sind, die schon am Freitag auf dem Festival gespielt haben. Wir schöpfen neuen Mut und es dauert nicht mehr lange, bis wir um 02:30 Ortszeit auf dem Festivalgelände eintreffen, wo wir direkt eine Führung über das Gelände bekommen.

 

Wir dürfen unsere Zelte netterweise direkt hinter der Bühne im Backstagebereich aufbauen. Sehr praktisch. Aber es gibt einen Haken. Als wir des Nächtens noch den normalen Campingplatz unsicher machen wollen, stellen wir fest, dass wir gefangen sind. Sämtliche Ein- und Ausgänge sind mit schweren Metallketten verschlossen. Nach minutenlanger, vergeblicher Suche, finden wir eine Hecke, durch die man unter höchsten Strapazen in die lang ersehnte Freiheit entwischen kann.

 

Auf dem Zeltplatz angekommen tun wir das, was wir am besten können: Unsinn. Unter anderem hängen wir wieder einige unserer Plakate mit wilden Versprechungen wie „Freibier“ oder „Strip-Show“ auf. Einige Biere und Schnäpse später ist es dann schon 06:00 Uhr und taghell. Zeit für uns, sich wieder durch die Hecke in Richtung Zelt zu quälen. Wir haben schließlich noch viel vor.

 

Das allgemeine Erwachen einige Stunden später zieht sich natürlich dementsprechend. Bennet und Philip sind früh wach und haben in der Zwischenzeit schon irgendwoher Frühstück organisiert. Vorbildlich. Wir müssen uns allerdings etwas beeilen, denn der nächste Tagesordnungpunkt nähert sich schon: In unserem jugendlichen Leichtsinn haben wir uns im Vorfeld beim offiziellen „Human Soccer“-Turnier des Festivals angemeldet und uns anschließend eine passende Mannschaft zusammengecasted. Dachten wir.

 

Nachdem wir mit ein paar Bieren trainiert haben, starten wir voller Optimismus ins Turnier – und versagen dort jämmerlich. Es gibt 6 Spiele für jede Mannschaft. Wir schaffen es, in keinem einzigen Spiel auch nur ein einziges Tor zu erzielen. Trotz sämtlicher uns zur Verfügung stehenden Gegenmaßnahmen (Positionswechsel, Bier) der Trainer Bennet und Finn ist das Ergebnis gelinde gesagt beschämend. Wir möchten diesen Misserfolg natürlich keinesfalls unseren gekauften Spielern anlasten – dieses Päckchen haben die DMF-Stammspieler ganz alleine zu tragen.

 

Nach dem desaströsen Turnier müssen wir auch schon aufbauen. Die Bühne der Marke „Eigenbau“ ist ungefähr ganz schön groß und der Sound auf- und vor der Bühne tierisch gut. Wir freuen uns. Auch unsere nächtliche „Promo“-Tour macht sich bemerkbar und der Platz vor der Bühne ist gut gefüllt. Nach dem Auftritt haben wir noch ein relativ wildes Interview. Wild deshalb, weil wir und die Fragenstellerin schon gut angetrunken sind. Es werden interessante Dinge zu Tage gefördert. Beispielsweise kann Simon Ukulele spielen und ein Gabelbock kann schneller laufen als ein Gepard. Beides wusste die Band vorher nicht. Im Nachhinein können wir uns auch nicht mehr so gut dran erinnern, wie wir auf das Thema gekommen sind. Nachlesen konnten wir das zumindest noch nicht, weil bisher nicht veröffentlicht.

 

Anschließend erfreuen wir uns weiter am Programm des Festivals und beschließen spontan, noch eine weitere Nacht im Zelt zu verbringen und erst am Sonntag wieder gen Heimat zu fahren. Es soll Leute in der Band gegeben haben, die ungefähr gar keinen Schlaf mehr abbekommen haben, weil sie bis zum Morgengrauen den merkwürdigen Geschichten aus Torfmoorholm lauschen mussten.

Moin Leute!

 

Wir freuen uns wahnsinnig, am 01.10. zusammen mit einer unserer absoluten Lieblingsbands spielen zu dürfen, nämlich den Jungs von Dritte Wahl.
Und das Ganze auch noch in einem unserer Lieblingsclubs, nämlich der Großen Freiheit 36.

Dass das geil wird, brauchen wir nicht mehr erwähnen, oder?
So kommet zahlreich vorbei, liebe Feldwegler!

 

Bleibt geil,

MfG, DMF.

Nun denn. Da der Großteil der Band seit Wochen in einer Art Faulheitsschlaf steckt und der Rest in einem äußerst schleichenden Prozess am neuen Studioalbum arbeitet, bekommt es wieder keiner auf die Reihe, die längst überfälligen Tourberichte zu schreiben. Leichtsinnigerweise dachte sich mein madenzerfressenes Hirn irgendwann: Na gut, dann schreib ich den doch einfach. Kann ja nicht so schwer sein. Weit gefehlt. Jetzt sitze ich hier und versuche, Erlebnisse vom Bockpalast in Worte zu fassen, die auch noch locker drei Ewigkeiten zurückliegen. Bevor es losgeht, starten wir allerdings mit einer kurzen Vorgeschichte:

 

Anfang des Jahres haben wir in Celle bei einer kleinen, aber feinen Veranstaltung gespielt. Während des Auftritts war der Wunsch einiger Zuschauer, Schweinenasen-Aufkleber auf unserem gesamten Equipment zu verteilen. Wir ließen sie selbstverständlich gewähren und so wurden unsere teuren Instrumente (und aus unerklärlichen Gründen auch Philips Handy) sogleich mit diesen ominösen Stickern verschandelt. Vermutlich fand die Schweinenasen-Gang das so gut, dass wir direkt dem Booking-Team vom Bockpalast vorgeschlagen wurden. An unserer Musik kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Jedenfalls ist es jetzt, gut ein halbes Jahr später, soweit und wir können uns musikalisch wieder am Celler Publikum und der Schweinenasengang austoben.

 

Wir hacken also den Ortsnamen Bockelskamp ins Navi und das kluge Gerät schlägt uns einen kleinen Ort direkt bei Bremen vor, der etwa 150 Kilometer von unserem eigentlichen Zielort entfernt liegt. Wir durchschauen diesen hinterhältigen Sabotageversuch des Apparates natürlich sofort und lassen uns stattdessen lieber nach Celle navigieren, um auf Nummer sicher zu gehen. Außerdem wollen wir ja auch irgendwann dem Bier näher kommen.

In Bockelskamp angekommen, machen wir uns als erstes mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut. Der Backstage ist ein mit Flatterband abgesperrtes Zelt. Beim Hineinschleppen unserer Sachen stoße ich mir jedes Mal am niedrigen Eingang die Rübe. Interessanterweise ist mein Lerneffekt dabei gleich Null, da sich das Schauspiel am Abend noch lockere 15 Male wiederholen wird.

 

Eine riesige Wiese wurde mit Bier-und Bratwurstständen ausgestattet und auf einem Anhänger macht eine Band schon einen Soundcheck. Es handelt sich um Freight Train Hobos. Sie sollen später in den Umbaupausen für gute Laune sorgen. Wir fragen uns kurz, ob wir wohl auf diese zugegeben relativ kleine Bühne passen.

Glücklicherweise entdecken wir in diesem Augenblick die Hauptbühne. Sie hat zwar ein rundes Bühnendach, ist dafür aber gut drei mal so groß wie die Anhängerbühne. Da wir die erste Band sind, die auf dem guten Stück spielen soll, dürfen wir gleich aufbauen. Die größte Herausforderung ist dabei das fachgerechte Aufhängen unseres Bühnenbanners. Mal hängt es schief, mal hängen Seile davor. Und überhaupt kann niemand einen vernünftigen Knoten machen! Was soll das?

 

Bennet ist währenddessen mal wieder im Arbeitsmodus und kann die Maloche einfach nicht ruhen lassen. Er kommt daher erst an, als wir schon fast komplett aufgebaut haben. In Arbeitskleidung versteht sich. Innerhalb von 10 Sekunden hat er sich allerdings schon umgezogen und stellt sein Mikrofon auf die Bühne – fertig. Damit ist Drei Meter Feldweg spielbereit – fast.

Denn wir Geilis haben natürlich wieder ein wunderschönes Intro vorbereitet, dass wir selbstverständlich auf einem heute üblichen USB-Stick, Handy, iPod UND mp3-Player dabei haben, um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Es kann also nichts schief gehen – eigentlich. Der Tonmann, der sonst einen Super-Job macht, ist etwas älteren Baujahres und sein Equipment dementsprechend auch. Das einzig vorhandene Einspielgerät ist ein CD-Player. Wir überlegen kurz, einfach eine unserer eigenen CDs abzuspielen und einen Playback-Auftritt hinzulegen, verwerfen diese Idee dann aber doch relativ schnell wieder.

 

Per-Ole baut zeitgleich unseren Merch-Stand auf einer sehr schiefen Bierzeltgarnitur auf. Mittlerweile ist unser Sortiment so gewachsen, dass wir erstaunt sind, dass er das Ganze so übersichtlich und optisch ansprechend hergerichtet bekommt. Heutiges Highlight: Er hat eine Art Nadelkissen für unsere Buttons gebastelt. Guter Mann!

Zu diesem Zeitpunkt laufen ca. 20 Mitarbeiter auf dem Gelände herum. Sonst nur noch die anderen Bands… Ein Veranstalter beruhigt uns: „Keine Sorge. Das wird hier noch RICHTIG voll. War immer so. Das findet schon seit 37 Jahren statt. Es kommen immer so locker 1.000 Leute.“ Wir haben Sorge, dass wir nur für den Ton- und den Lichtmann spielen, wollen den beiden aber natürlich auch eine bombastische Show bieten, also ziehen wir uns um und sind bereit für den Auftritt.

 

Doch kurz bevor es losgeht, kommen die Massen! Besucher aus jeder Altersgruppe strömen auf die bratwurstduftgeschwängerte Wiese. Als wir anfangen zu spielen, hängen die meisten Leute noch am Bierwagen, aber im Laufe des Abends versammeln sich immer mehr Leute vor der Bühne, die teilweise sogar mitsingen können! Phantastisch! Direkt vor unserer Nase tanzen 5-Jährige Pogo und schmeißen sich gegenseitig um, während die Eltern lieber entspannt ein Bier wegzwitschern. Finn steht zwischenzeitlich zwischen ihnen und spielt von dort aus weiter.
Natürlich ist auch die Schweinenasen-Gang, denen wir den am Ende doch sehr schönen Auftritt zu verdanken haben, wieder am Start und wünscht sich Lieder von Müttern, die Lastkraftfahrzeuge ziehen. Und selbstverständlich kleben am Ende des Tages wieder alle Instrumente voller dubioser, rosafarbener Aufkleber, deren Hintergrund wir bis heute nicht so recht erfahren haben! Aber wir kommen gerne wieder! Vielen Dank!

Leute!!! Der WAHNSINN!

 

Die Bude ist voll! Ehrlich gesagt haben wir da nicht so richtig mit gerechnet! Die Vorfreude steigt ins Unermessliche!

 

Wir werden uns mal beratschlagen und durchrechnen, ob wir noch den ein oder anderen Gast über die Abendkasse reinlassen können. Wir sagen euch dann in den nächsten Tagen Bescheid!

 

MfG, DMF.

Wir freuen uns schon lange auf diesen außergewöhnlichen Tag: Endlich kommen uns unsere Freunde von „trzy metry zuzlowych“ besuchen! Sie spielen in Garstedt, direkt bei uns um die Ecke! Das wird ein Fest. Gegen Abend düsen wir ins „SAM“, wo das Konzert unserer polnischen Partnerband stattfinden soll. Vor Ort müssen wir jedoch ernüchtert feststellen, dass von den Polen keine Spur zu finden ist… Wir fragen den hinter der Bar stehenden Cowboy, wo die Jungs geblieben sind. Er lacht rau auf und zündet sich eine Zigarette an, bevor er das Rätsel auflöst. Scheinbar hat sich die Band vor lauter Vorfreude komplett unter den Tisch getrunken (also jeder den anderen, bis keiner mehr übrig war). Naja jedenfalls liegen unsere Freunde völlig unfähig zu irgendwas im Keller und vergiften mit ihren Fahnen die Luft.

 

Wir beschließen, dass wir, wenn wir schon mal hier sind, dem anwesenden Publikum auf den Instrumenten der Polen auch ein kleines Trostset spielen könnten. Es gibt also für die Gäste ein exklusives Prelistening der bisher unveröffentlichten Songs. Irgendwann werden wir von einem lauten Knall und auffliegenden Saloontüren unterbrochen und ein Raunen geht durch den Raum. Eine wunderhübsche und gleichzeitig gefährlich anmutende Dame betritt noch mit rauchendem Colt das Etablissement. Sie setzt sich ohne ein Wort an die Bar und trinkt dort eine Flasche Whiskey, während wir weiterspielen. Bevor Sie wieder verschwindet, sagt sie, dass sie uns gerne bei unserem Jubiläumskonzert wiedersehen will und stellt sich als Suzy vor.
Von den Einheimischen erfahren wir, dass sie Suzy Topless genannt wird. Wir freuen uns und trinken noch Bier, rauchen und diskutieren mit dem Cowboy bis spät in die Nacht über Lassos, Indianer und die Wüste. Zwischendurch gibt es Feuerwasser für alle. Hurra!

 

Am nächsten Morgen fühlen wir uns, als hätte uns eine Büffelherde überrannt. Hat sie vielleicht auch, keiner kann es nachvollziehen.

 

Als wir wieder halbwegs lebendig sind, fangen wir an, Tetris zu spielen und schaffen es, acht Leute und das komplette Equipment in zwei Autos zu quetschen. Auch hier kann im Nachhinein nicht mehr nachvollzogen werden, wie das passen konnte. Egal, wir reiten los.

 

Heute spielen wir auf der „Neuengammer Rock Night“. Wir wissen nicht, was wir erwarten sollen und ob es in Neuengamme Menschen gibt, die fähig sind die Night zu rocken und ob es in Neuengamme überhaupt Menschen gibt. Darüber hinaus findet die Veranstaltung in einem evangelischen Gemeindezentrum oder sowas in der Art statt. Das kann ja was werden.

Nach ungefähr 146 Minuten Geeier über diverse Deiche und Gerumpel über unbefestigte Schotterwege erreichen wir unsere Destination. Unterwegs haben wir schon einen vereinsamten Menschen mit hängendem Iro gesichtet. An der Tür jedoch gleich das erste Highlight: Der Typ an der Abendkasse trägt ne „Heaven Shall Burn“-Mütze. Im Laufe des Abends trifft ihn auch kein Blitz oder so. Gott hat wohl Humor. Oder grauen Star.

 

Wir machen es uns erstmal im Backstage gemütlich und fallen über das vorzügliche Mahl her, was uns dort kredenzt wird. Prädikat: Delikat.

Bei den anderen Bands ist auch für jeden was dabei: Von den Beatles 2.0 über Grunge, bis hin zu Singer-Songwriterkram ist alles vertreten. Wir freuen uns und trinken Bier. Hendrik liest aus der Bibel vor.

 

Andere erwähnenswerte Dinge: Der Backstageraum grenzt an das Büro der örtlichen Pastorin. Es gibt Unisex-Toiletten. Die Bühne wird von zwei Wasserkästen gehalten (was wir erst beim Abbau erfahren). Außerdem: Weil wir ihn ärgern, will der kleine Bruder des Veranstalters, bei dem wir das Gefühl nicht loswerden, dass er vorher kräftig am Prittstift geschnüffelt hat, uns die Masse von den Autos abklemmen. Wir wissen zwar nicht, was das ist, aber es klingt nicht gut. Zum Glück findet er die Autos nicht. Wir erfahren später vom Veranstalter, dass er bei sowas nicht blufft.

 

Wir spielen den wohl heißesten Auftritt, der dieses Jahr kommen wird. Alle (Band/Publikum/Kirchenmäuse) sind komplett durchweicht und haben schrumpelige Hände und Nasen. Bei „Sommer, Sonne, Bier“ gibt es sogar eine herrlich anmutende Wall of Death! Wat is dat schön. Finn tauscht noch in Hoffnung auf Besserung sein nasses Shirt gegen ein genauso nasses. Hätte ja klappen können.

 

Als wir abgebaut haben, kommt aber das eigentliche Highlight des Tages: Bereits bei der Ankunft haben wir Gerüchte über eine ominöse Kneipe ganz in der Nähe gehört, wo man scheinbar seinen Lebensabend ganz gut verbringen könnte. Auf Nachfrage weist uns der Prittstift-Bruder an, ihm zu folgen. Wir gehen in die Toiletten und bekommen schon Angst. Er löst einen lockeren Stein und legt seine Hand auf eine Rune, während er einen Zauberspruch murmelt. Schon öffnet sich eine vorher unsichtbare Tür, hinter der eine Treppe in ein düsteres Gewölbe führt. So oder so ähnlich muss es sich zugetragen haben.

 

Naja, jedenfalls gibt es hier Bier und man kann rauchen. Wir sind begeistert. Dort treffen wir auf andere Menschen, die uns Legenden aus längst vergangenen Zeiten erzählen. Die Beschreibung der beiden kühnen Recken aus den Geschichten erinnert stark an sie selber. Was für ein Zufall. Möglicherweise treffen wir auch die Pastorin. Wir sind uns nicht ganz sicher. Gitarrist 1 und Gitarrist 2 wären hier mit einer 98%igen Wahrscheinlichkeit ganz furchtbar versackt, wenn der räudige Rest sie nicht zu einem angemessenen Zeitpunkt gerettet und in die Autos verfrachtet hätte.

 

Das war also Neuengamme. Schön hier. Zumindest der Schlag Mensch, der sich in evangelischen Gemeindezentren und deren geheimen Kellern rumtreibt.

Wir schreiben Freitag, den 15. Januar 2016: Fünf schläfrige „Musiker“ erwachen langsam aus ihrem Winterschlaf und kriechen gegen Abend, jeder auf einer anderen Route und so schnell es ihre trägen Muskeln erlauben, Richtung Hamburger Berg. Das gemeinsame Ziel: Die gute, alte Pooca Bar! Hier wird Gastfreundschaft noch richtig groß geschrieben. Vor Ort treffen sie auf ihre mittlerweile guten, alten Komplizen der Schlagerkapelle „Räubersfaust“. Die Lebensgeister erwachen langsam und es werden die ersten feuchten Küsse ausgetauscht. Anschließend begibt man sich in den gemütlichen, top ausgestatteten Backstageraum und trinkt ein kaltes Bier… Achne.. warte mal.. Wir sind ja in der Pooca Bar.. Nochmal von vorne: Jedes Bandmitglied erhält sage und schreibe 3 (in Worten: drei) Getränkebons, um über den Abend zu kommen. Danach schmeissen wir unsere Backline auf die Bühne und alles, was nicht gebraucht wird (Jacken, Rucksäcke, Schlagzeuger) wird in guter, alter Tetris-Manier in den zwei Meter großen Backstageraum gestapelt, wo es nach ca. 20 Sekunden von einer mysteriösen, weißen Staubschicht umhüllt wird.
Aber immerhin können wir dieses Mal pissen gehen. Das ging letztes Mal auch nicht, weil gerade gefliest wurde (Kleine Anekdote meinerseits: Simon hatte hier letztes Mal seinen ersten Auftritt, nachdem er zwei Wochen vorher angefangen hat, Bass zu lernen). So weit, so gut. Als wir also nach unseren drei Bieren total blau und unsere Lungen vom gefährlichen, agressiv durch die Luft wabernden Feinstaub zu Bimsstein verklumpt sind, beschließen wir den inzwischen zur Statue gewordenen Schlagzeuger aus seinem Kabuff zu holen und unseren Auftritt zu beginnen. Unsere Setlist ist heute ganz schön oldschool, keiner weiß warum. Trotzdem ganz schön. Außer einem Basssolo verläuft der Auftritt ohne nennenswerte Probleme oder Vorkommnisse. Nur der Steinklumpen hinterm Schlagzeug scheint irgendwie mit seinem Kieselhirn nicht ganz hinterherzukommen. Egal, das hatten wir auch schon schlimmer.

 

Nach uns spielen One Strike Left. Die haben schon im Vorfeld mit ihrer gradezu riesenhaften Merchandise-Palette überzeugt. Mit den ganzen Shirts hätten wir den Laden auch ohne Gäste voll machen können! Die Jungens und das Mädel spielen irgendwas zwischen Hardcore und gesundem Punkrock und beherrschen ihr Handwerk wirklich!
Anschließend kommt unser Highlight und die Räubersfäuste entern die Bühne. Wie immer: Geil. Einziger Minuspunkt: Sie ziehen das Lied mit dem Bier (ihr wisst schon) nicht so in die Länge, wie gewöhnlich. Besonders hervorzuheben: Der erste Special Guest, den sie mitgebracht haben: Irgendwann während des Konzertes kommt er in die Pooca Bar, guckt sich mit seinem etwas agressiv anmutenden Kollegen (vermutlich Lebensabschnittsgefährte) ein Lied an und stürmt bei den letzten Akkorden die Bühne, beansprucht ein Mikro für sich und trägt ein wundervolles Gedicht vor, was seinesgleichen sucht. Ich kann es leider nicht 100%ig in seiner großartigen Vollkommenheit wiedergeben aber ich versuche euch, einen kurzen Einblick zu gewähren: „EY IHR OPFERS, WAS SEID IHR EIGENTLICH FÜR LAUCHS EY! DIE MACHEN HIER NUR SO BÄMBÄM UND IHR GEHT VOLL AB EY. YALLAH SUCHT EUCH MAL NEN JOB ALTER!!“ So ungefähr ging das ganze dann noch zwei Minuten weiter, bis das Mikro abgedreht wird und er unter lautstarkem Applaus den Laden verlässt. Ganz große Kunst. Wahnsinn.
Wir freuen uns auf jeden Fall darauf, wenn sie ihn das nächste Mal mitbringen.

In diesem Sinne:
Sucht euch mal nen Job, alter!

Wir haben grade auf die Uhr geguckt und festgestellt: Am 1.1.2016 gibt es uns schon fünf (!) Jahre! Wenn das nichts ist! Außerdem mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass wir in der ganzen Zeit noch nie öffentlich in unserer Heimat gespielt haben. Das muss sich jetzt ändern!

Wir können heute mit Freude verkünden, dass wir am 5. März 2016 in der Dorfhalle in Garlstorf unser Jubiläumskonzert spielen. Das wird ein Fest!

Mit dabei sind unsere Freunde von Suzy Topless und im Anschluss gibt’s noch ne fette Party mit Herr Elfriede.

Tickets (eignen sich übrigens hervorragend als Geschenk zu Weihnachten oder Sylvester. Oder Neujahr. Oder so) könnt ihr ab sofort bei uns im Shop bestellen.

Wir freuen uns jetzt schon wie Bolle!

Wir sind heute mal wieder in Hamburg unterwegs und direkt auf dem Hinweg bietet sich uns schon ein extrem seltenes Naturschauspiel: Trotz der herbstlichen Jahreszeit regnet es in Hamburg nicht – Verrückt. Der fehlende Niederschlag bleibt jedoch nicht die einzige Absonderlichkeit, die wir am heutigen Tage bestaunen dürfen. Da Philip zu faul ist, sein Schlagzeug ab- und auf- und wieder ab- und dann wieder aufzubauen, will er über das hauseigene Gerät vom Zwick spielen. Als wir dort ankommen, staunen wir nicht schlecht, als wir ebenjenes zum ersten Mal bewundern können. Die Bassdrum ist gefühlt halb so groß wie alles was wir bis dato kannten, dafür aber ungefähr doppelt so lang. Und irgendwie freischwebend. Zusätzlich zur Bassdrum sind die Beckenständer so montiert, dass Philip seine Becken dranhängen muss, anstatt sie wie gewöhnlich einfach draufzusetzen. Zusammen mit der an und für sich schon komischen Erscheinung von Philip ergibt sich ein sehr wildes Gesamtbild.

 

Genug Schlagzeug: Kommen wir zum Auftritt und so. Aber vorher kurz Soundcheck machen – kurz. Denkste. Als wir unsere Verstärker anwerfen, kommt nach 2 Sekunden auch schon ein zorniger alter Mann herbeigeflogen, der uns verbietet Krach zu machen, solange Fußball läuft. Voll gut, dass die Fernseher eh alle keinen Ton hatten. Außerdem sollen wir beim Banner aufhängen keine „baulichen Veränderungen vornehmen“ – is klar.

Wir spielen während des durch Fußball und alte Männer verzögerten Soundchecks so ziemlich alle Lieder, die wir spielen können und auch nicht können, während der arme Tonbursche verzweifelt und vergeblich versucht, die Anlage des Ladens zum laufen zu bekommen. Als uns keine Lieder mehr einfallen, drehen wir einfach unsere Monitore um, damit das jetzt schon verbrauchte Publikum wenigstens ein bisschen was vom Gesang mitbekommt. Jetzt aber zum Auftritt!

 

Omas ganzer Stolz, die Kapelle, mit der wir uns heute die heiligen Bretter teilen, legt gut vor. Solider Punkrock mit einigen sehr unvorhersehbaren Arrangements. Besonders hat uns das Stimmen der Gitarre mitten im Lied gefallen – musikalischer Hochgenuss für die ganze Familie. Inklusive Oma.
Freundlicherweise übernimmt Gitarrist Max auch direkt das Einspielen von Finns Gitarre und das Einschwitzen seines Gurtes, nachdem ihm seine eigenen Saiten zu doll durchgerissen waren. Man muss ihn dafür wirklich nochmal loben! Tolle Arbeit! So gut vorgefeuchtet war der Gurt vermutlich noch nie.

 

Nachdem wir uns mit unseren drei Biermarken Mut angetrunken haben, überstehen wir unser Set ohne größere Zwischenfälle – bis zum Rosenmann. Nach ungefähr 2/3 der Setlist betritt ein Rosenverkäufer in richtig klassischer „Du wolle Rose kaufe“-Manier die Kneipe. Das Publikum zögert nicht lange und schon bald schmücken Hendriks Gitarre und Finns Verstärker wunderschöne Rosen, bei deren Anblick jede Frau direkt vor Neid erblasst wäre. Außerdem wird für uns die Bühne in ein Blütenmeer verwandelt. Zusammen mit den Plastikkerzen kommt ein nicht ganz unerheblicher Haufen Romantik auf – wenn nicht sogar ein bisschen Erotik.

 

Als der Auftritt vorbei ist, trinken wir noch Bier bis wir rausgeworfen werden und finden uns anschließend im Manor Station Tonstudio wieder, wo wir im Suff ausversehen die nächsten drei Alben schreiben und aufnehmen. Leider hat die irgendwer wieder gelöscht. So kanns gehen.

Kapitel 1: Die Anreise

 

Nun ist es also soweit. Am Freitag trifft sich eine illustre Reisegruppe an unserem Proberaum und hat das Ziel, im weniger als 10.000 Kilometer entfernten Düsseldorf ein bisschen hochmusikalisches Kulturgut an den Mann zu bringen.
So eine Fahrt bringt natürlich gewisse Risiken mit sich, denn jeder der Anwesenden hat spezielle Getränkewünsche und dieses für sich im Übermaß eingekauft.
Nachdem auf hochkomplizierte Weise ein nicht vorhandener Stau umfahren wurde, erreicht der eigens angemietete Tourbus Höchstgeschwindigkeiten und schon bald können erste Mitfahrer eingesammelt werden, die sich per BluBluCar beworben haben und leichtsinnigerweise zu den bereits dezent angetrunkenen Menschen in den Bus steigen. Der Aggregatszustand dieser Mitfahrer ändert sich naturgemäß während der jeweils kurzen Fahrtdauer dennoch von „halbwegs nüchtern“ zu „völlig betrunken“. Sie werden irgendwo abgesetzt und schon bald trifft der Bus an seinem vorbestimmten Ziel, dem Auftrittsort des nächsten Tages, ein.

 
Kapitel 2: Der längste Tresen der Welt

 

In Düsseldorf trinken die Menschen viel. Wenn allerdings Menschen dort eintreffen, die auch schon während einer 7-stündigen Fahrt viel getrunken haben, ergibt sich daraus: viel viel.
Die illustre Reisegruppe trifft als erstes auf Andi, einen der hiesigen Gastgeber, der am folgenden Abend zur Sause geladen hat. Heute erweist er sich erst einmal als gastfreundlich und stellt Bier zur Verfügung. Die betrunkene Reisegruppe wünscht sich zunächst Lieder von Andreas Gabalier, um in Stimmung zu bleiben, nur um sich direkt daraufhin mit einem völlig überteuerten Taxi in die Altstadt zu begeben, um dort Altbier zu trinken. Alle Bandmitglieder sind schlau und nehmen ihre Schlafsäcke schon einmal mit zur Unterkunft, die von Tobi zur Verfügung gestellt wird! Alle? Nein, denn Peter (Name von der Redaktion geändert) meint, es sei nicht nötig, die Sachen jetzt schon dorthin zu bringen.

 
In der Altstadt soll angeblich der längste Tresen der Welt stehen. Die Gruppe sucht vergeblich danach, findet aber ziemlich viele kurze Tresen und beschließt, alternativ diese für ihre Zwecke zu nutzen. Paul (Name von der Redaktion geändert) ändert seinen Aggregatszustand innerhalb einer Sekunde von „völlig betrunken“ zu „Delirium“ und muss noch vor Mitternacht ins Bett. Wie das passieren konnte, weiß im Nachhinein keiner. Vom weiteren Verlauf des Abends ist nicht mehr viel überliefert.
Nachdem noch eine große Schlägerei von Einheimischen dargeboten wird, bei der alle Protagonisten sich ziellos gegenseitig hauen, möchte die gut unterhaltene Reisegruppe sich schlafen legen. Daher wird wieder das völlig überteuerte Taxi gerufen und es geht zurück zu Tobi. Peter möchte allein zu Fuß zum Bus zurückgehen und seinen Schlafsack holen. Der Bus steht aber immer noch gefühlt in der Nähe von New York. Das Ganze endet in einer lautstarken Diskussion, bei der nahezu sämtliche Einwohner Düsseldorfs die Gedanken Peters zu hören bekommen. Zehn Minuten später schlafen alle.

 
Kapitel 3: Vom Koma zum Auftritt

 

Nach einer äußerst komatösen Nacht in Tobis Wohnzimmer erwacht die Reisegruppe etwa zeitgleich und lässt den Abend Revue passieren. Neben einer Ukulele findet sich Goethes Faust in drei Bänden, sodass auch hier der Kulturstandard der Reise nicht zu kurz kommt. Ein leckeres Frühstück wird von Tobi zubereitet, bei dem die beiden Ersterwachten sogar Rührei zu sich nehmen können.
Eine Vorhut macht sich schon mittags auf den Weg zur Location und schaut sich dort, zur Bekämpfung des Katers unter starkem Medikamenteneinfluss stehend, die ersten Bands an. Alle Bands sind klasse! Nach einer langen Reise durch die Riesenstadt trifft auch der Rest per Bahn ein. Feststellung: In Düsseldorf haben die Schienen 90-Grad-Kurven, die die Bahnen in rasender Geschwindigkeit passieren müssen. Zahlreiche Beulen und Schürfwunden sind die logische Schlussfolge.

 

Andi hat ein perfektes Buffet vorbereitet, das augenblicklich glücklich geplündert wird. Auch das erste Bier schmeckt wieder.
Dann soll die Reisegruppe plötzlich auf die Bühne und singen. Eigentlich. Denn der Tontechniker hat vorher offensichtlich zuviele Pillen genascht und kriegt nur noch maximal ein Mikrofon aktiviert. Für das zweite benötigt er geschlagene 20 Minuten und die Unterstützung zahlreicher Unbeteiligter, ehe das Set beginnen kann. Es geht los und ist leider viel zu schnell wieder vorbei. Andi bekommt noch ein Ständchen serviert und einen Sack Kartoffeln aus der Heide. Einheimische zeigen der Gruppe noch ein einheimisches Getränk mit dem ominösen Namen „Killepitsch“, das verdächtig nach Jägermeister schmeckt. Ein paar Stunden später finden sich alle im Bus wieder ein und die Fahrt geht zurück in die Heide. Als es schon hell wird, kommt man dort wieder an.
Schön wars.