08. Zwei Männer

Zwei Männer stehen nachts im Wald, der eine der wird Vater bald.

Der andere steht recht böse da, weil es doch mit seiner Frau war.

Er stürmt drauf los und zieht ein Messer, er will ein Duell, dann gehts ihm besser

Der Kampf beginnt, ein Mann ist tot, die Klinge des Messers, sie ist rot.

Nun geht der Mörder schnell nach Haus, und zieht die blutigen Sachen aus.

Seine Frau bemerkt es nicht, ihr Babybauch versperrt die Sicht.

 

 

Irgendwas ist ja immer, und wenn du denkst, es geht nicht schlimmer,

streiten Männer um ne Frau, und oft geht einer in den Bau.

 

 

Die Leiche, sie liegt nachts im Wald und langsam wird sie grau und alt.

Die Maden kommen aus ihr hervor, kriechen aus Nase, Mund und Ohr.

Der Anblick er ist nicht sehr lecker, bald kommt ein Bauer mit seinem Trecker,

und sieht am Boden den Körper liegen, in Augen und Mund sitzen tausend Fliegen.

Er schafft die Leiche in die Stadt, die Menschen staunen und sind platt.

Es war der Müller, ein guter Mann, der niemand was zu Leide tun kann.

 

 

Irgendwas ist ja immer, und wenn du denkst, es geht nicht schlimmer,

streiten Männer um ne Frau, und oft geht einer in den Bau.

 

 

Das Kind wird keinen Vater haben, einer im Knast, einer begraben.

Und wenn es groß wird, nimmt es Drogen, die Mutter hat es schlecht erzogen.

Ohne Vater, ohne Arbeit, Hartz 4 TV die meiste Zeit.

Das Kind, es kennt kein anderes Leben, denn die Mutter hat sich aufgegeben.

 

 

Irgendwas ist ja immer, und wenn du denkst, es geht nicht schlimmer,

streiten Männer um ne Frau, und oft geht einer in den Bau.

Text: Petersen

Musik: Petersen