11. Bleiben oder Leiden


Bleiben oder Leiden

Eines Tages bin ich aufgewacht
Und hab nur noch an dich gedacht
An deinen Körper, wunderbar
Und dein langes, blondes Haar
Ich stieg ins Auto, fuhr zu dir
Dieser Plan, er gefiel mir
Du öffnest stumm, und starrst mich an
Und ziehst mich gleich in deinen Bann
Doch dein Gesicht spricht ganze Bände
Ich werde rot, das ist das Ende
Dein Blick ist kalt, er lautet „nein“
Aber für diese Antwort fällt mir keine Frage ein

 

Soll ich bleiben, oder soll ich geh’n?
Ich weiß nicht, was ich tun soll
Soll ich einfach in der Tür rumstehen?
Soll ich dich fragen, oder geh ich gleich
Du bist so wunderschön,
mir fällt die Antwort nicht so leicht

 

Ich scheiß was drauf, betret dein haus
Die Worte sprudeln aus mir raus
„Du bist so schön ich liebe dich,
Ich will jetzt Sex, und heirat mich.
Wir wollen viele Kinder haben.
Ich helf auch bei den Hausaufgaben
Ich bleib bei dir, bis in den Tod
Das ist mein letztes Angebot“
Und auf der Couch, da sitzt ein Mann
Der schaut mich recht entgeistert an
Ich bin zwar stark, doch er ist stärker
Er poltert los, wie ein Berserker

 

Polier ich dir die Fresse oder lieber nicht,
Verschwind‘ mir aus den Augen du Arschgesicht,
Das ist meine Frau, damit du‘s jetzt weißt
Sonst wirst du zerbrochen wie der Krug von Kleist

 

Soll ich bleiben, oder soll ich gehn?
Ich weiß jetzt, was ich tun soll
Denn ich will nicht morgen in der Zeitung steh’n
Nehm meine Beine in die Hand
Und während Rambo aufsteht
Verlasse ich das Feindesland

 

Und ich sprinte los, weit weg von hier
Ich habe alles versucht, aber dennoch bist du nicht
bei mir
Ich kann es nicht glauben
Ich habe es riskiert
Doch nicht alles kann klappen
Bei dir habe ich kapituliert

 

(Musik/Text: Petersen)

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